Die hydraulische Forstseilwinde benutzen Privatpersonen und gewerbliche Wirtschafter zum Holzziehen aus dem Wald – vor allem für die Nutzung von Brennholz. Über die Größe und Funktionalität bei der Anschaffung einer hydraulische forstseilwinde entscheiden der Anwendungsbereich und die Finanzen. Also eine Privatperson, die eine Waldfläche von etwa 5 Hektar bewirtschaftet, braucht eine günstige, aber trotzdem eine kraftvolle hydraulische Forstseilwinde. Gewerbliche Wirtschafter, also vor allem Forstdienstleister, die ihr Geld mit Holzgewinnung und Aufforstung verdienen, haben andere Prioritäten. Hier ist der Arbeitsumfang das Kriterium – für kleinere Arbeiten werden Forstseilwinden bis 5 Tonnen Zugkraft benötigt, bei intensiver Waldbewirtschaftung werden größere Winden bis 12 oder mehr Tonnen in Anspruch genommen.

Hydraulische forstseilwinde

Wartungsarbeiten für einen reibungslosen Betrieb

Die hydraulische Forstseilwinde muss in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden, was für einen reibungslosen Betrieb auch nötig ist. In großen und ganzen geht es bei den Wartungsarbeiten um die Teile, die einer Bewegung ausgesetzt sind. Um nur einiges zu nennen: Die Antriebsketten müssen richtig gespannt sein und gefettet werden (z.B. mit einem Kettenspray), die Schmierstoffe dürfen aber nie auf Kupplungen oder Bremsbeläge gelangen, denn somit wird die Funktionsweise beeinträchtigt, wenn die Rollenbeete außergewöhnlich eingelaufen sind, müssen sie ausgetauscht werden, weil sonst ein Rollenbruch eintreten kann usw.

Hydraulische forstseilwinde

Die hydraulische Forstseilwinde hat auch ein bedeutendes Element, und zwar das Zugseil, welches hohe Beanspruchungen aushalten muss. Deswegen muss es zusammen mit der Kette einer laufenden Kontrolle unterzogen werden und bei eventuellen Beschädigungen natürlich ausgetauscht oder eingekürzt werden.

Die hydraulische Forstseilwinde in der Praxis

Sehr oft müssen schwere Baumstämme nach dem Sägen aus dem Dickicht befreit werden. Für diesen Einsatz eignen sich die hydraulische Forstseilwinde sehr gut. Mit Hilfe der 5 bis 12 Tonnen Zugkraft und einem Stahlseil mit der Länge von 20 bis 250 Meter gelingt es dem Benutzer zeiteffizient zu arbeiten. Der Traktor oder der Schlepper bleiben während der Arbeit an einem sicheren Platz im Wald stehen. Die Stämme werden nach der Baumfällung an das Drahtseil gehängt und mit Hilfe der Schlepperzapfwelle an die gewünschte Position gerückt. Die hydraulische Forstseilwinde kann auch zur Absicherung und Bergung von abgebrochenen oder entwurzelten Bäumen genutzt werden.

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